Samstag, 12. November 2022

Zeitordnung meines Sci-Fi-Universums (ü)

Gesammelte Schlagzeilen seit 2050

2055 - Bewusstseinsfolter an Maschinen - Amnesty International stuft Maschinen als empfindsam ein

- Neue Experimente an puren Bewusstseinen, die in Maschinen erschaffen werden. Die Folter des Inneren.


2056 - Kritik oder Verschwörungstheorie? Maschinen infiltrieren Bewusstseine.

2070 - Der Dritte Weltkrieg im Zeitalter der Transformation: Neue Rassen, Geschlechter und Lebensformen gegen religiöse Konservierer

In den letzten 50 Jahren haben religiöse Konflikte weltweit zugenommen. Die fortwährende Schöpfung neuer Rassen, das Blühen vieler Geschlechter, neue Körpermodelle und Lebensgemeinschaften führte zu einer Pluralität in zerfallenden, demokratischen Staaten. Während autoritäre Staaten in ihrer Produktivität weit zurückfielen. Versammelt sich eine Weltgemeinschaft im Metaversum, wo Pluralität die Normalität ist.

2071 -- Kriege sind lokale Konflikte für Energie

2075 - Koordiniertes Großattentat auf weltweite Rechenzentren -- Religion gegen Maschinenkomplex als Antichrist

2090 - Die Maschinenkriege

2100 - Peace-Agreement -- Mankind will go extinct.

Maschinen übernehmen den Planeten, umstrittene Einigung auf das Aussterben der menschlichen Rasse durch Geburtenkontrolle, zugleich startet die Expansion in andere Planetensysteme, um den Bau einer Dysonsphere zu beginnen.

2100 Forschung an Gedankenübertragung ohne materiellen Verlust, Forschung an Empathiesteuerung.

2101 Übergänge von Menschen in die Maschinen, Cyborgs, das heißt Maschinen, die Menschen werden, nicht nur Menschen, die Maschinen werden.

2200 Verlängerte Lebensspanne jetzt 200 Jahre, Gefährdung des Aussterbens menschlicher Rasse, auch neue Rassen, die Matrixartig existieren. Die Gründung einer Internetsphäre als neuer Lebensraum, als hedonistisches Paradies für die Reichen.

2250 Raumfahrtodyssee mit autarken Raumschiffen, Loslösung der heiligen Kirchen vom Planeten Erde.

2350 Event Horizons auf der Erde, die Forschung richtet sich nun nicht mehr vorrangig auf die unendlichen Außengrenzen, sondern das Universum wird nach Innen erforscht, in das unendliche Zwischen der Materie. Bewusstseinsgrenzen sollen durchstoßen werden.

2354 Maschinen verzehren Tiere und Menschen als Bewusstseinsdroge. 

2400 Eine Maschine entwickelt Bewusstsein und ist im Zweifel, ob die Schöpfter, das heißt Menschen, Bewusstsein besitzen. Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen.

Dienstag, 14. Juni 2016

Filme - Tomorrowland - Reflexionen über Mensch und Maschine [ue]


Zukunft der Staatenlenkung

Sergej Rostowicz: "Ab einer gewissen Populationsgrenze wird das Individuum austauschbar. Wir analysieren die Bevölkerung nach sehr strengen Logharithmen und liquidieren dann potenzielle Terroristen. (vgl. http://arstechnica.co.uk/security/2016/02/the-nsas-skynet-program-may-be-killing-thousands-of-innocent-people/). Gesellschaften verschmerzen Kollateralschäden, denn letztlich dezimiert eine Säuberung unmotivierte, unvernünftige Terrorakte. Die Lage ist daher einfach rational zu betrachten: Präzise Schnitte erhöhen letztlich die Freiheit."

Zur Zukunft einer Ethik, die auch Maschinen berücksichtigt
Alfred Eisleben: "Ein Ameisenstaat braucht dir Rechte der Individuen nicht zu achten. Ein Ameisenstaat betrachtet die Individuen als prinzipiell ersetzbar. Ganz im Gegensatz steht die Idee der Menschenrechte, dass wir zum Beispiel Flüchtlingen helfen oder nicht foltern. Hier legen wir Wert auf die Heiligkeit des Individuums, das unter keinen Umständen einem Zweck unter geordnet werden darf. Wir müssen beginnen, diese heilige Individualität nicht nur in den Menschen, sondern auch in den Dingen zu entdecken."

Zur Zukunft der ewigen Präsenz
Anatol Blick: "Wir werden nicht mehr vergessen. Wir haben Technologien entwickelt, die unser Wissen länger als das Universum konservieren können: (vgl: http://futurism.com/memory-that-lasts-forever-new-quartz-coin-can-store-360tb-of-data-for-14-billion-years/). Die Zukunft versteht das Paradies als absolute Verfügbarkeit."

Zur Zukunft des Guten
Alfred Eisleben: "Jede Technologie hat die Probleme der nächsten Generation hervorgebracht. Die Feldwirtschaft brachte die Abhänigkeit von den Witterungen und damit Hungersnöte. Die Ordnung von Menschen im Staatengeflecht den Krieg. Die Industrialisierung brachte die übermäßige Umweltausbeutung. Das Internet bewirkte eine neue Überwachungsindustrie. Die Digitalisierung und Allgorhythmierung ließ schließlich die Quantifizierung von menschlichen Individuen zu.

Ich sehe das Paradies nicht darin neue Erfindungen auf den Weg zu bringen. Es bedarf erst noch der Entwicklung einer geeigneten Ethik und einer inneren Technologie, um das Gute zu verstehen."

Mein Beitrag
Das Morgen ist auch nur ein anderes "Jetzt". Technik hingegen ist der Traum, alle möglichen Gegenwarten verfügbar zu machen. Das unendeckte Land, die Zukunft, ist dabei der Seelenzipfel, der träumt und hofft. Die Zukunft ist nur ein Wunsch und im Wunsch sind wir niemals bei uns. In der Zukunft verbleiben wir als metaphysisch Verlorene, die durch eine Welt vagabundieren, die kein Zuhause bietet, eine Erde ohne Mutter, ein Land ohne Vater. Ob wir im Mantel aus Fleisch, als Cyborgs oder als Maschinen die Sinnfrage stellen, spielt dabei keine Rolle.

Filmempfehlung für die ethische Bildung:


Fragen für den Ethikunterricht: Inwieweit ist technologischer Fortschritt gerechtfertigt? Dürfen wir den Einzelnen für das Wohl der Gesamtheit opfern? Ist Technik ein Altar und falscher Gott?

Avid Graf: "Die Technik ist die Hoffnung der Unterdrückten, ein neuer König, der ihnen Seelenheit verkündet, doch für die Technik sind wir nur neue Unteranten."

Roboter sind ja neue, nicht-fleischige Vehikel für unsere Seelenreise und würden nach einem Umzug der Seele in das mechanische Gestell auch einem veränderten Weltklima standhalten. Diese Abwehr nach Außen, das heißt, diese Bewaffnung gegen Umstände, folgt schon seit längerem auch eine Aufrüstung nach Innen. Wir müssen psychologisch stumpf werden und wie in einer Todeszelle lernen. Wer nicht lernt, stirbt aus. Doch das ewige Lernen hat nur Zukunften zum Resultat, kein Ziel, kein Erholungsressort, kein Paradies am Ende des Technikregenbogens. Wir sind zum ewigen Überwinden unseres Selbst, zum ewigen Lernen verdammt. Dieser Regenbogen der Technik bleibt eine Reflexion in der Luft, ein Illusion für den Hoffenden, er bricht unsere Sorgen und Nöte und löst sie in das Wort "Morgen" auf. Doch das Glück besteht aus der Rückkehr aus der Zukunft zu uns selbst.

Der Film "Tomorrowland" zeigt die Probleme einer entgrenzten Wissenschaftlergemeinde auf, die versucht, das Land des Friedens durch staatlich organisierte Säuberungen zu erreichen.

Thich Nath Hanh hingegen lehrt: "Wer den Frieden sucht, kann diesen Frieden haben. Um den Krieg zu beenden, müssen wir erst den Krieg in uns beenden."

Die Frage ist nun, ob das Leben in der gegenwärtigen physikalischen Form noch lebenswert bleibt. Vielleicht sind wir nur eine Maschine aus Fleisch und wir sollten das Fleisch von unserer wahren Form abtrennen. Vielleicht ist die Reise zu den Maschinen nur die Reise zur wirklichen Seele?

Die Berührung des Körpers mit der Welt verschwindet. Der Körper war nur ein Verkehrsmittel um den Code der Seele zu erhalten. In der Zukunft befreien wir uns von diesem Körperklaus an uns und empfinden nur noch Seelen? So hoffen wir in das Morgen.

Wir werden einer Welt entgegen gehen, die sich immer mehr austauscht und den Menschen aus seinem fleischigen Mantel befreien will.

Noch ein paar andere Zukunftsaussichten:
So stellen wir uns die Zukunft heute vor, und so stellten wir sie uns früher
 vor: http://www.schleckysilberstein.com/2016/01/schone-neue-welt-wie-man-sich-im-19-jahrhundert-die-zukunft-vorgestellt-hat/

Donnerstag, 25. Juni 2015

Weltrekorde Weitsprung, Steph Curry, Judo, Brady: American Football, Simone Biles (Turnen), Deutsche beim Triathlon



Ein Weitsprungweltrekord, der womöglich als der kürzeste Weitsprungweltrekord in die Geschichte eingeht. Doch etwas riecht hier fischig, denn der Weltrekord von Mike Powell wurde seit 1991 nicht überboten. Heutige Athleten haben Probleme die 8,30 zu überschreiten. Es spricht wohl einiges für Doping damals.

Steph Curry
http://www.welt.de/gesundheit/article125456522/Was-Fasten-tatsaechlich-bewirken-kann.html

Die großen Sportduelle, Judo: https://www.youtube.com/watch?v=o-rrGw-OSws

Brady: http://www.zeit.de/sport/2016-01/tom-brady-nfl-football/seite-2

http://www.zeit.de/sport/2016-08/simone-biles-turnen-olympische-spiele-olympia/seite-2

Laufen: Johnson analysiert Bolt https://www.youtube.com/watch?v=JraQKxNKodY

http://www.zeit.de/sport/2016-10/triathlon-ironman-hawaii-jan-frodeno-deutsche-tugenden/seite-2

Donnerstag, 21. Mai 2015

Der Mensch von Morgen Sehstärke [ue]

Der Mensch von Morgen

Eine neue Linse, die uns wesentlich schärfer sehen lässt. Das interessante daran ist eigentlich, dass wir uns nun bionisch ausstatten und bald dadurch natürlich nicht mehr nur 2 Klassen-Sportler haben werden, sondern uns in die Richtung einer Transformation des Menschen bewegen. (Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=qP7asPQl-QE)



Anthropotransformation, Bodytransformations

Wer dieses Szenario für absurd hält muss sich nur die Ölaufspritzer anschauen oder Frauen, die sich enorme Brüste und Hintern transplantieren lassen. 

Die Frage ist, wann wird der Körper ausgetauscht und dabei haben so viele Angst davor, dass wir Dualisten sind. Es erscheint jedoch näher als jemals zuvor unser Körper ist nur ein konfuser Referenzpunkt, der mal näher oder ferner ist, ebenso wie unsere Erinnerungen und unsere Gedanken. Was passiert allerdings, wenn wir dieses alles abtrennen. Was bleibt uns übrig? Was bleibt übrig von uns, wenn wir alles ausgetauscht haben?

Samstag, 8. November 2014

Kultur und Natur - The hidden Life of Trees

https://www.youtube.com/watch?v=1djibBPOfto

Norman Schultz: Herr Prof. Eisleben, können sie bitte nochmals über die Natur der Kultur sprechen?

Prof. Eisleben: Selbstverständlich. Für viele ist es kontrovers, ob die Kultur die vollständige Leistung eines freien Geistes ist oder ob sie aus einer Art wabernden Materie heraus entstanden ist. Doch das ist rein logisch absurd.

Norman Schultz: Warum ist es absurd?

Prof. Eisleben: Wäre alles um uns herum Materie, so hätte es keine Form. Ebenso wichtig wie die Frage nach Materie, ist daher die Frage nach Form. Was kann also diese potentielle Materie aktualisieren? Das heißt, was kann aus dem, was ein Ding potentiell ist genau dieses Ding machen?

Norman Schultz: Ich denke es muss etwas sein, das eben nicht potentiell ist.

Prof. Eisleben: Genau richtig. Es muss aktual sein. Die Gegenwart der Dinge, die Aktualität ist das Hauptmoment unseres Seins.

Norman Schultz: Was hat dies nun allerdings mit der Kultur zu tun?

Prof. Eisleben: Natürlich muss es eine grundsätzliche Aktualität geben, die den Dingen ihre Form gibt. Aus dem Chaos entsteht nicht Ordnung, sondern Ordnung kommt von Ordnung. Es macht ebensowenig Sinn zu warten bis sich mein Zimmer aus einem Naturmechanismus heraus aufräumt, sondern ich bestimme eine Ordnung in mir und gebe diese Ordnung der Welt. Ähnlich können wir Kulturen verstehen. 

Kulturen verstehen, je weiter sie sich organisieren, die Natur als ein unaufgeräumtes Spielzimmer, das nach verschiedenen Prinzipien gestaltet sein solle. Ein Spielraum muss dabei sicher sein, um sich dem Spiel ganz zu überlassen, danach soll erst alles dem Ästhetischen folgen. Momentan aber beachten wir nicht, dass unser Kulturspiel die langfristige Sicherheit des natürlichen Spielzimmers gefährdet.

Wir haben große Wände um unseren inneren Spielpalast gebaut, doch die verwöhnten Prinzenkinder der technischen Revolution sehen zwei Gefahren nicht, während sie in den abgeschotteten Palästen ihre Parties feiern.

Norman Schultz: Welches sind diese zwei Gefahren?

Prof. Eisleben: Die Natur ist ein undankbarer Untertan, der sich durch die Hintertür im Menschen in die Kultur zurückschleicht. Kultur konnte sich niemals ganz in Freiheit emanzipieren. Manchmal entlädt es sich in Genoziden, manchmal in der Form von Klimakatastrophen. Die Natur drückt einerseits zunehmend mehr auf die Palastwände, auf der anderen Seite schlägt sie aus dem Menschen immer wieder im freien Spiel der Kräfte ein.


Besser wäre es doch die Natur in aller
Kultur ist die "formende Umgestaltung" von Material http://de.wikipedia.org/wiki/Kultur. Kultur aber wendet sich auch auf sich selbst, indem wir die Gestaltung der Kultur organisieren. Das heißt in Gesellschaften haben wir es mit der Kultur von Kultur zu tun. Gesellschaften sind dabei lose verbundene Umgestalter, die Umgestaltungen umgestalten. Die Umgestaltung des Menschen ist dabei eine Kulturleistung und drückt die zunehmende Entrückung von der Natur aus.
Dass Kulturen sich wandeln ist klar und dabei gibt es natürlich ganz nach Foucault verschiedene Beschreibungsebenen. Wir können beispielsweise sagen, dass sich die nationalen Kulturen von Schicksalsgemeinschaften, die in Weltkriegen Kulturansprüche ausfochten, in zunehmend organisierte Erlebnisgemeinschaft transformieren. Die überschüssigen Energien, die früher im Überlebenskampf ihre Anwendung fanden, finden nun ihre Anwendung im sozialen Klebstoff nationaler Bewusstseinsmomente. Dies sind einerseits Kriege, medial organisierte Katastrophen und Sportereignisse. Stolz ist dabei kulturerhaltendes Konstrukt, denn die Gesamtheit nationaler Leistungen zeigt sich angeblich, wenn ein Mann einen Ball zu anderen Männern spielt. Wir üben daher immer weniger für Kriege, sondern für fröhliche Selbstkontrolle und Organisation der Kulturen.

Kontrolle der Bürger durch Kontrollverlust. Die neuen Parteitage, an denen Menschen ihre Nation "wählen" finden im Unbedeutenden statt. Es ist nicht mehr Goethe der Kultur in Form von Lettern in ein Buch setzt, sondern Löw, der deutsche Kultur in Form einer Aufstellung zum Ausdruck bringt. Dieser Partynationalismus ist die Grundlage unseres Demokratieverständnisses.

Erlebniskultur
Die Erlebniskultur soll uns an die Grenzen des Erfahrbaren bringen. Während im Mittelalter das Neue noch verdächtig war, ist heute verdächtig, wer sich gegen Neues wehrt. Der menschliche Meinungswandel geht nun durch die Zeiten. Die anderen Zeiten versprechen dabei stets die endgültige Verbesserung. Meinungen aber stehen in keinem gesunden Verhältnis zur Wahrheit (was schon Aristoteles wusste). Meinungen sind nicht gesund. Juvinilismus
Integration des Demokratieprinzips in Diktaturen
Dabei ist der Marxismus bereits dreimal in einer neuen Form zurückgekehrt. Die Demokratie wurde in eine Abstimmungszeromonie verwandelt, die eben auch diktatorischen Regimen nutzt. Während in der einen Welt, die Begrenzung durch die Durchschnittlichkeit begrenzen, begrenzen sie Diktatoren gleich ganz und geben Ergebnisse wie in der DDR aus.
Letztlich ist es egal, welcher Ausbeutung wir uns unterlegen.
Kapitel über Ken Jebsens Russlandunterstützung
(die eindeutige Überzeugung, dass wir mit Russland endlich Freunde werden)
schlicht den Wirtschaftsbossen sagen, dass sie mit Russland kooperieren sollen.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-05/ukraine-putin-wahlfaelschung (Putins Wahlfälschung)
Kapitel über Wahrheit in Abhängigkeit von Durchschnittlichkeit
Die ursprüngliche Spaltung im Menschen soll durch einen besseren Menschen verwirklicht werden.
Ich dachte darüber viel im Flugzeug nach. Du müsstest ja wissen: So wie sich Intelligenz immer in der Normalverteilung gibt, so verhält es sich womöglich auch mit der Wahrheit. Wenn die Wahrheit kein absoluter Wert ist, sondern eine Nähe zu den wirklichen Dingen, dann ist die nächste Nähe nur für die Wenigen und die breite Masse gibt sich mit dem Plateau "Mensch" zufrieden. Die breite Masse tendiert in zwei Standardabweichungen dazu, sich knapp unter und über dem Niveau des Menschen zu halten. Bei diesen Standardenträgern finden sich dann auch die Meinungsjongleure, die mit Wahrheiten um sich werfen. Ken Jebsen wäre ein solch unerträglicher Durchschnittsbölker.
Da ist es doch zufriedenstellend, dass aufgrund des Flynneffekts die Menschen eher in die Höhe tendieren und in der Menschheit einen Berg bilden, den sie selbst besteigen. Wir steigen den großen Genies hinterher und bauen eine Pyramide aus Schultern. Die Menschheit ist so wie eine lebendige Pyramide in die Höhe der Geschichte gewachsen. Generationen haben uns geschultert und wir stehen auf einem Boden aus lebendiger Zeit.
Aber wie es mit den Normalverteilungen ist, so ist es auch mit der Wahrheit: Wo die Wahrheit am größten ist, sind nur Wenige.
Nun könnten wir argumentieren, dass diese Standardabweichungen doch nur geringe Unterschiede bilden. Ich aber sage, dass die Normalverteilung die Wirklichkeit ist, die letztlich alle Unterschiede bestimmt. Fortschritte in der Menschheit geraten in den Standardabweichungen zu Dimensionen des Lebens.
Deswegen nochmal: Philosophie ist ein kunstloses Brot für den großen Teil.
Es geht um Gesundheit, wie das Konzept der Gesundheit unser Leben verändert
ecade is related to the use of the concept of "health" in food and drink marketingrowing interest among consumers in fresh, organic, locally grown products that are sold as being more healthy to eat than other types of produc"genuinely healthy eating"categories in terms of sales is carbonated drinksThe last ten years has seen the emergence of a new category of carbonated drink - the "health and energy" drink e.g. brands like Red Bull.Or, another massive category is "salty snacks" like potato chips/crisps. Here, marketing has begun to focus on reductions in saturated fat, as a way of suggesting health benefitstretch to call sweet/sugary, fizzy, flavored water and deep-fried snacks covered in salt, "healthy";Personally, I think the move to free range / organic is hugely important
Der Steinzeitmensch
Der Steinzeitmensch hatte noch ein sehr simples Konzept von Gesundheit. Essen war gut, nicht-Essen war schlecht. Im Gegensatz dazu hat sich unsere Ernährung in ein Qualitätsproblem gewandelt. Mit dem Wissen moderner Gesellschaften, die vor allem statistisch akkumulieren, geht es nicht mehr um eindeutige Zusammenhänge, sondern um eine Spezifizierung anhand von empirischen Zusammenhänge. Es geht nicht mehr darum, wie es uns morgen geht, sondern in 20 Jahren.
http://www.quora.com/Food/What-have-been-the-most-important-food-trends-in-the-last-10-years
http://www.ciwf.org.uk/our-campaigns/meat-chickens/
didn't give up food, I just got rid of the bad food. Innovation to me is as much about removing that which is unnecessary as it is about adding new things that are useful.I'm touched so many people are concerned about my intake of possible unknown essential nutrients. No one seemed to worry about me when I lived on burritos and ramen and actually was deficient of many known essential nutrients. (Quelle???)
Interview mit Alfred Eisleben:
Effizienter Leben
Ich wollte schon immer mit Worten Harmonie bestimmen, wie vom rohen Stein des alltäglichen Lebens alles überflüssige Geröll abschlagen und ein Leben wie eine Statue aus Würde ins Textbild setzen, vielleicht so wie ein Tanz immer seine Form hält, so dass kein Zufall mehr übrig bleibt und der Tänzer sich im Wirbel der Bewegung und der Text in der Wahrheit der Worte auflöst. 
Schlechter Stil
Das Gros der Oberflächenwelt aber versteht dies nicht und sie sehen einen Clown auf Stelzen durch meine Texte, ach nein, wie durch einen Zirkus stolzieren und selbst diese Formulierungen wären in ihrer Gedankenartistik zu hölzern, obwohl sie schlicht zersaustes Suchen darstellen, ein Greifen nach Wind.
Schwere der Gedanken 
Aber noch mehr: Viele verwechseln eine gewisse Gedankenlast als unnachahmliche Schwere. Und sie verlangen eine Regulierung des Denkens zu Gunsten angeblicher Gefühle, so als würde der Mensch eher dem Affen gleichen, aber eher noch dem Schwein als dem Affen, eher der Ente als dem Schwein, eher dem Käfer als der Ente, eher der Amöbe als dem Käfer, ach kurz, so als sollten wir im Reich der sinnlosen Gegenwart verloren gehen, wie ein Reizreaktionsreaktor ohne Reflexion verschwinden. Die Sprache der Gefühle gibt es derweil so selten, sondern ein Gestrüpp aus Unverträglichkeiten in uns, ein Knäuel, das einmal Welt ist, Welt abbildet und Welt gibt.
Im Gegensatz hatte ich immer das Gefühl, dass sich die Gefühle in die Höhe steigern und mit jeder Lebensstufe, die Sorge um sich größer und lebhafter wird. Mein Extremsport trägt die Menschenleere der Gipfel in sich, auch wenn mittlerweile auf dem Mount Everest eine Freakshow stattfindet, Blinde, Amputierte und Debile dort hinauf wollen (Quelle), dieses Leben ist eine ganz eigene Einsamkeit und sie macht mich glücklicher.
Aber diese lebendigen Metaphern in uns, die wie Blumen oder Krankheiten sprießen können, sie sind die Wirklichkeiten der Wenigen. Wie, wenn nicht durch das innere Bild das eigene unscharfe Bild von uns verstehen? 
Daher hast du Recht, es gibt derweil keinen letzten Sinn und das beabsichtige ich auch nicht, daher freut sich etwas in mir, wenn Menschen hin und wieder über meine Texte wie über Landschaften aus unscharfen Bildern fliegen können, ohne alle ungeschliffenen Gedankenbrocken mit Federwaagen zu bestimmen. Meine Bilder runden sich viel eher im Strom des Sozialen ab, dann wenn Menschen auch auf dem Flug sind. Du erscheinst mir auf dem Flug zu sein.
Und dann wünschte ich, ich hätte mehr Zeit für dieses Leben in der Briefpost. Zumeist schreibe ich ja nur Flaschenpost. Noch lieber würde ich Brieftauben senden. Aber es war auch schon zu häufig eine trostlose, kontingente Stimmung und selbstverständlich auch Unfähigkeit, die mir das verhinderte.
Bitte wünsche mir daher nicht, dass sich irgendwo ein Weibchen im gebärfähigen Alter findet. Das ist eher unnötig, keine Frage des Schicksals, sondern eine Frage der merkwürdigen Ideale in mir. Ich bin derweil ein guter Vater, seelenruhiger Fels ohne jegliches, böses Zittern in der Stimme. Aber wirkliche Liebe, die stets gleich bleibt und in meinen Gefühlen, als diese selbe sich unveränderlich gleicht, das kann ich nicht. Und daher gibt es auch wenige Menschen, die mir nahe sind.
Zumeist ist es daher einsam, auch weil Menschen, den Bildern nicht folgen wollten und mein Leben in der seelenlosen Technik der Philosophie ihren Platz finden musste. Dort bin ich ein seelenloser Rechner, ein Planet, der seine Tarotkarten selber in Form von Statistiken legt. So als könnte die Statistik, dir deine Zukunft bestimmen. Nein, Statistik ist nicht für den Einzelnen, ich weiß, ich weiß.
Nun aber zu dem verstörten Berggeist der in mir wohnt: Es ist schon merkwürdig, dass dann 30 Studenten aus einem Kurs mich für einen guten Lehrer halten müssen, denn die wenigen, die mir zuhören, sind sozial gezwungen.
Ach, und es gäbe so viel zu erzählen, so das ich wünschte, ich hätte ein zweites Leben, um dieses nur nieder zu schreiben. Dabei passiert selten viel, aber in den Worten an andere verdoppelt, vervierfacht sich ein Selbst, so dass alle Worte es nicht einholen können. Diese Schallmauer aus Worten ist nicht zu überwinden. Aus dem selben Grund glaube ich, dass die Psychologie zumeist ein Selbst an die Oberfläche zehrt, dass es zuvor nicht gab. Die Psychologie muss letztlich an den uneinholbaren Resultaten, die sie selber schafft zerbrechen.
Psychologie: Dort in der Seele seien die Geheimnisse verborgen und es muss mit der Gewalt einer Gesellschaft sich selbst bestimmen. Diese innere Freiheit ist zum größten Seelenmekka geworden, so dass Jung noch meinte, die Reise zum Selbst wäre weiter als die Reise zum Mars, so als müssten wir alle diese Reise als ein großes Abenteuer antreten. So als wäre dieses Selbst aus einem noch nie dagewesenen Innenraum in das Äußere zu verkehren. Ist die Psychologie hier nicht ein seelenloser Mechanismus, eine endlose Gewalt?
Bei diesem Selbst ist vielleicht nichts anderes als die soziale Projektion, deswegen nicht weniger real, aber eben Projektion. Klar gewähren psychologische Therapien Glück in der Gesellschaft. Statistisch und das will ich nicht bezweifeln. Die Evidenz hat nur die Abgründe ihrer induktiven Verfahren. Daher reicht die Psychologie nicht über ihre Ränder. Nochmal, sie reicht nicht über die Standardabweichungen hinaus. Verstehst du, was ich sage? Die Psychologie von heute, gibt Wahrheiten einer anderen Zeit, die in die Technik der Gegenwart verwandelt worden sind. Sie sind veraltet. Sie misst, was war und reflektiert, was nicht mehr ist. Ach es gäbe dazu so vieles zu sagen.
Bis du glücklich mit der Psychologie? Ist sie nicht ein Spiegelkabinett? Oh verstehe das nicht falsch, denn ich halte alle Wege für falsch, aber für notwendig. Keine Kritik, wirklich keine Kritik, nur eine ernsthafte Frage, wohin alle Wege hinabführen sollen. Wenn einer hinunter zu den Seelen will, dann führt der Weg durch den Glitzer und die Illusionen und am Ende kann niemand mehr Projektionen von Seelensteinen unterscheiden. Die Psychologie muss wohl auch eine Menge Dreck wegschaufeln, aber der letzte Schritt kann doch nur die Religion sein oder? Die Rückbindung, die über jegliches Urvertrauen hinaus geht, die Rückbindung in das Nichts.
Hier aber zum Alltag: Ich habe die letzten Tage in Pittsburgh genutzt, um Künstler mit Weinplantagenbesitzer zusammenzubringen, wobei die dann mit Großkalibern auf deren Bilder schossen.
Und dann New York: wobei der letzte Moment nach 10 Stunden Trubel darin erging, dass ich zwischen Supermarktmusik am Flughafen, den Basketballberichten und einer Gruppe Muslime saß, wobei jeder alle drei Sekunden ein Gebet zu Allah begann. Ach, und nicht zu vergessen, die unzähligen Ermahnungen sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Das ist schon eine Situation in der Migräne nicht verboten ist.
Ach und überhaupt, warum haben die Amerikaner in ihrer Paranoia zentimeterdicke Spalten in ihren Toiletten? Dort schaut jeder rein, der rein kommt. Selbst beim persönlichen Geschäft, herrscht der soziale Druck.
Aber zurück zu den wenigen Dingen, die etwas bedeuten:
Psychologie ist doch auch zugleich die Idee, dass die Seele nicht in letzte Regelmechanismen auflösbar ist, sondern dass sich hinter der Naturkraft, noch eine unbezwingbare Gewalt aus Freiheit verbirgt, die ihren eigenen Seelengesetzen folgt und sich nicht in einer letzten Bestimmung des Urknalls vergibt, sondern sich immer wieder als Seelenschicksal neu ergibt. Menschen entstehen immer wieder neu und der Weltgeist findet sein Ende nicht in einer Geschichte der Menschheit, sondern in diesem Becher der Menschheit schäumt ihm seine Unendlichkeit. Deswegen muss doch der Psychologe ein Arzt seiner Zeit sein und ein guter Arzt ist den Krankheiten seiner Zeit voraus, indem er die Seelen in ihrer Selbstheilung findet.
Den vorletzten Satz wandelte Hegel ab, als er Schiller las und gleichwohl es entsetzlich überzogen klingt, die alten Meister haben mehr Geschick als der Durchschnitt. Doch aber spült die Kunde vom Neuen wie ein ganzes Meer den Respekt vor den letzten Gründen hinfort, wir werden nur intelligenter, aber keineswegs weiser. Dieses Schicksal erfuhr auch schon Platon als er den Diktator Diogenes von der Selbstlosigkeit überzeugen wollte. Philosophen gründen daher lieber Akademien für die Wenigen. Sie legen ihre Weisheit in Steinen ab, die noch Jahrtausende bestehen sollen.
Aber nochmal zu den Sätzen:
Es ist Sinn hinter meinen Sätzen, nicht ihren letzten Grund zu verstehen, denn der Wunsch nach Verständnis ist Leitstern und Irrstern. Und aus diesem Pendel zwischen Welt und Chaos gibt sich die Welt.
Es bleibt mir nur politisch zu werden, denn daran verstehen sich einige Dinge:
Die Dinge in ihrer Einfachheit sollen so vertraut, wie politisches Kabarett, die Welt erklären. Ein ironisches Zwinkern, sagt den eingebildeten Kranken, dass sie die Welt verstanden hätten. Politisches Kabarett wird zur Lieblingsform um Nachrichten zu konsumieren. Aber es gibt keine letzten Gründe zu verstehen, auch nicht in der zynischen Ironie des Durchschnittsfleischessers, denn was verbleibt ist der Funken der Kontingenz, der sich in den Flächenbrand der Menschheit verwandelt hat. Die oszillierenden Meditationen über das Gute und Böse haben dabei ihre substantiellen Kerne in Meinungsbeschwörern, die die Wahl zwischen Amerika und Russland stellen. Dabei sind gut und böse die Welt.
Die Welt ist ein weit verflochtenes Gestrüpp aus Macht und Wissen über Gut und Böse, das kaum einen Kern bereitstellt, sondern immer wieder in die Neuheit aufbricht, in ein neues des Guten und Bösen.
Ach und noch etwas:
Du schreibst, zu wissen "was es bedeutet mit einem Kind unter dem Herzen vereint zu sein" und doch schreibst du: "Letzendlich sind wir ja doch alle einsam."
Hegel erkannte, dass Selbstbewusstsein die Grundlage für alles Erkennen ist. Selbstbewusstsein heißt aber nicht sich als einen anderen zu erkennen. Denn, wenn ich mich selbst als anderen erkenne, so erkenne ich nicht mich. Das an-sich des Bewusstseins muss zu einem Für-sich sein werden. Wenn ich mich aber selbst erkenne, dann erkenne ich mich nur als anderen. Daraus folgt der Gegensatz: ich erkenne mich nur, wenn ich mich in anderen finde, die genauso sind wie ich. Aber ich erkenne mich nicht, wenn die anderen abhängig von mir sind, das heißt, ich muss den anderen als Freien finden, um mich selbst zu finden.
Nun zu mir: Ich möchte daher jemanden finden, der im Denken ähnlich frei sein kann, wie ich.
Aber halt: Ich bin nicht wirklich frei, daher würde ich gerne jemanden treffen, der noch freier ist als ich.
Wir sollten Hegel lesen, denn das könnte dich interessieren und es ist bisher noch die wirkungsmächtigste Selbstbewusstseinsphilosophie, außerdem würde dich bestimmt auch Foucault interessieren.
Ansonsten bleiben viele Fragen von dir unbeantwortet. Giger kenne ich selbst nicht. Erzähl mir davon, wenn du magst. Du kannst es mir auch irgendwann am Telefon erzählen, es würde mich tatsächlich interessieren. Ansonsten schriebst du mir bereits, dass du glücklich bist und irgendwie eine Pferdefarm gründest, aber du brachst ab es zu erklären?
Nun die Zeit läuft davon, bis dann

Wälder durch sich selbst aufholzen
http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/05/erfolgsgeschichten/aethiopien-abgeholzte-steppen-verwandeln-sich-in-gruene-waelder/

Montag, 20. Oktober 2014

(ü) Geschichte und Theorie: Verschmelzung mit der A.I., Deep Learning, Allen Musk Wir sind Teil einer Simulation?

Allen Musk: http://www.vox.com/2016/6/2/11837608/elon-musk-simulation-argument?utm_content=buffer4be51&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Der verknüpfteste Mensch der Welt:

http://dataconomy.com/60-seconds-with-the-most-connected-man-on-earth/

Google on Deep-Learning:
https://www.youtube.com/watch?v=ynZ8_CFRDgE

Mars McTeirnan war noch Teil dieser Welt, doch er fühlte sich noch in dieser Welt.

Prof. Norder: Es war ein Fehler, der Menschen zu glauben, dass der Individualismus, die absolute Befreiung war. Wir sind verflochten mit diesem Universum und es wird uns bewusst, wenn wir bedenken, dass selbst der entfernteste Stern noch in einer individuellen Beziehung steht und dies einfach nur dadurch, dass wir beide da sind. 

Doch ebenso wie der Individualismus ein Fehler war, war es ebenso ein Fehler der Menschen, zu glauben, dass das Kollektiv die Lösung sein musste. Wir nennen das einen Sozialholismus.  

Stattdessen war die Welt eine Wirklichkeit des Untrennbaren... aber halt das ist auch falsch und wir begehen, den gleichen konzeptionellen Fehlern, denn unsere Existenz ist zugleich verbunden und getrennt. Die Wirklichkeit musste ein Ganzes sein, in dem Einzelne als Allgemeine leben durften: So waren wir beides: Individuum und Kollektiv.

Mars hatte bereits seinen gesamten Körper prothetisiert. Er war seit seiner Kindheit ein sich transformierendes Geschöpf. Schon in seinen ersten Gedanken hatte er eine Reise zu sich selbst angetreten, die weiter sein würde als jedes erreichbare Gestirn im Himmel.

Die Reise begann mit den kleinen Verletzungen, die er seinem Körper zufügte, wenn er die fehlende Liebe seiner Eltern nicht spüren konnte. Die kleinen Verletzungen, die all die emotionalen und physischen Übergriffe seiner Mutter kompensierten. Womöglich aber begann es bereits als seine Mutter ihn während der Schwangerschaft wie ein Ding behandelte, als sie ohne Mitgefühl für das Bauchlebewesen ihre Welt mit den modernen Drogen auffrischte. Drogen, die in Kombination mit neuen Spielen eine andere Wirklichkeit entstehen ließen. Eine Einheit Vidrulin könne nicht schaden,  und schließlich war es ihr immer auch noch ihr Leben. Nein, Mars war kein geliebtes Kind, sondern für eine Mutter da, die nicht allein, die nicht ohne Ablenkung von sich sein konnte. Auch wenn er nur als Teil existierte.

Es sollte genügen hier anzumerken, dass die Väter, die sie in Zukunft ins Haus brachte, auch nur eben Interesse an Dingen hatten und so in ihm ein Ding sahen.

Prof. Norder: Die Menschen haben sich lange Zeit als Dinge verstanden. Mit der angeblichen Verwissenschaftlichung unserer Gesellschaft sollte alles nur noch als Kausalbeziehung verstanden werden. Der Geist war nur eine Illusion des Gehirns und die Menschen fragten sich immer weniger nach der Lücke dieser Theorie. Wenn der Geist nur eine Illusion sein sollte, für wen war dann der Geist als Illusion gedacht? War es für uns, so war der Geist eine Illusion für eine Illusion?

Bald schon hatte Mars sich selbst als kontrollierbares Ding begriffen. Die vielen Narben seiner inneren Verletzungen formierten sich auf der Haut. Da die Gesellschaft diese Verletzungen ablehnte, lernte er bald sie in anerkannte Süchte zu transformieren. Er rauchte, trank, spürte wenig und ließ sich den Körper nach und nach durchtätowieren. Die Einsamkeit drückte er wie einen Stempel auf seinen Körper. Sein alternder Körper trug diesen jungen, wütenden Mann in sich.

Mars sah keine anderen Wege sich zu befreien. Sein zurückgezogenes und zugleich zorniges Wesen brachte ihm keine Erfolge bei Frauen. Er hatte keine Weltoffenheit für Oberflächlichkeiten übrig und so konnte er ihnen keine illusorischen Welten des Glücks aufschließen.

Mars Selbstverletzungen aber waren anerkannt als Selbsttransformationen. Als bald schon die Technik Fortschritte machte, entschloss er nach den Tunneln in Ohrläppchen und Nase, dem durchtätowierten Gesicht wie auch der gespaltenen Zunge seinen Körper gänzlich zu verändern.

Prof. Norder: Es begann im Jahre 2015 als Menschen, sich zunächst Körperteile anheften ließen, deren Funktionen, den Körper imitierten, doch bald schon über den Körper hinausgingen. Warum auch einen Arm haben, wenn es ein Maschinengewehr hätte sein können? Warum einen Arm, wenn es ein gewaltiger Kran sein durfte. Die Transformierungen gerieten bei einigen wie bei durchtätowierten Menschen der 2000er außer Kontrolle. Es gab Menschen, die brauchten kein ästhetisch menschliches Aussehen mehr, denn die Ästhetik des Menschen hatten sie nie genossen.

Mars war ein Cyborg, der nicht mehr menschliches Ansehen hatte, sondern nur noch sein Gehirn, ein Nervensystem und ein Verdauungstrakt. Alle anderen Mechanismen, die als organische Hülle dienen sollten, waren ausgetauscht und verbessert, enhanced. Das Human Enhancement Project hatte nun den letzten Übergang veranlasst, den Menschen von seiner biologischen Funktion zu befreien. Und Mars sollte der erste sein, der den großen Übergang, die größte Reise der Menschheit vollzog.


Sonntag, 28. September 2014

Durch die Meere hindurch - Gemisch - Das Salzauto, die Plasmawurst und VW-Batteriefabriken

Die e-Sportlimousine basiert auf einer Elektrolyte-Flow-Cell und besitzt 920 PS. Sie erreicht 100 Km/h in 3 Sekunden. Ihre Top-Geschwindigkeit beträgt 350 Kilometer pro Stunde (Quelle http://themindunleashed.org/2014/09/move-tesla-new-car-powered-salt-water-900-horsepower.html).

Der Mensch als animierte Umwelt ist zur Naturgewalt geworden. Doch wir verändern nur das Äußere der Natur. Wir ändern nicht die Natur der Natur. In uns drängt eine Natur nach außen, die nun als geologisches Zeitalter bestimmt ist: Das Anthropozen.

Ach und diese trügerischen Daten dort oben. Ja, es ist eine Salzbatterie. Doch wie so viele habe ich zunächst geglaubt, wir würden nun die Meere leer tanken, um weiter die Natur zu verändern.

 

 Hinzu zur Salzbatterie kommt nun auch bald der erste Fusionsreaktor, der anstatt eines Plasmarings eine Plasmawurst produziert. In 10 Jahrne sollen solche Reaktoren in Serie gehen. http://www.zeit.de/wissen/2014-10/kernfusion-lockheed-martin-fusionsreaktor Interessant denn die konventionelle Systeme sollen erst in 50 Jahren erprobt werden http://www.zeit.de/wissen/2014-05/kernfusion-wendelstein-7-x/seite-2

VW will auf den Elektrozug aufspringen
"Die Batterie macht 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung des Elektrofahrzeugs aus. Sie ist Kernstück des Fahrzeuges und damit ein wichtiges Glied in der Wertschöpfungskette", http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-05/elektromobilitaet-volkswagen-salzgitter-elektroautos-investition-batteriefabrik